Während Lebensmittelgeschäfte als wesentliche Stützen der amerikanischen Gemeinschaften dienen, variiert die Vergütung der Menschen, die sie am Laufen halten – Regale füllen, Artikel scannen und Essen zubereiten – in der Branche erheblich. Eine aktuelle Analyse von 18 großen Lebensmittel- und Großhandelsketten zeigt ein breites Spektrum an Stundenlöhnen, das von Unternehmensmodellen, Jobrollen und geografischen Standorten beeinflusst wird.
Wichtige Trends bei der Vergütung in der Lebensmittelindustrie
Die Daten verdeutlichen drei unterschiedliche Muster, die bestimmen, wie viel Einzelhandelsmitarbeiter in der aktuellen Wirtschaftslandschaft verdienen:
- Der Mindestlohnpuffer: Obwohl der bundesweite Mindestlohn seit 2009 bei 7,25 US-Dollar stagniert, haben fast alle großen nationalen Ketten ihre Anfangslöhne höher angesetzt. Diese Verschiebung wird größtenteils durch lokale und staatliche Arbeitsgesetze vorangetrieben, die häufig höhere Etagen als den Bundesstandard vorschreiben.
- Interne Lohnunterschiede: Die Lohnspannen innerhalb eines einzelnen Unternehmens sind oft sehr groß. Dies ist in der Regel auf die Unterscheidung zwischen Einstiegspositionen (Kassierer und Lagerhalter) und Fach- oder Führungspositionen zurückzuführen. Darüber hinaus können „Schichtdifferenzen“ – Zuschläge für weniger erwünschte Stunden, wie zum Beispiel Nachtschichten – den Stundensatz eines Mitarbeiters erheblich in die Höhe treiben.
- Der Lagervorteil: Das Großhandelsmodell scheint für Mitarbeiter ein lukrativerer Weg zu sein. Einzelhändler wie Costco, Sam’s Club und BJ’s Wholesale Club bieten durchweg höhere Löhne im Vergleich zu traditionellen Supermarktketten. Einige beinhalten sogar Vergünstigungen wie kostenlose Mitgliedschaften als Teil ihres Standardleistungspakets.
Vergleichende Stundenlöhne nach Einzelhändler
Die folgende Aufschlüsselung zeigt die geschätzten Stundenlohnspannen für Vollzeitmitarbeiter bei verschiedenen großen Einzelhändlern. Diese Zahlen werden aus offiziellen Stellenausschreibungen, Karriereseiten von Unternehmen und von Mitarbeitern gemeldeten Daten von Plattformen wie Glassdoor und Indeed aggregiert.
Groß- und Großhändler
Diese Ketten sind in der Branche im Allgemeinen führend bei der Vergütung:
– Kosten: 20 – 30 $
– BJ’s Wholesale Club: 16 – 30 $
– Walmart: 14 – 37 $ (Durchschnitt: ~18 $)
– Sam’s Club: 16 – 22 $
Nationale Lebensmittel- und Supermarktketten
Die Löhne in dieser Kategorie schwanken je nach Geschäftsmodell des jeweiligen Einzelhändlers und regionaler Präsenz:
– Aldi: 18 – 26 $
– Amazon: 17 – 26 $
– Markt für Vollwertkost: 16 – 25 $
– Sprossen-Bauernmarkt: 15 – 24 $
– Ziel: 15 – 24 $
– H-E-B: 15 – 21 $
– Trader Joe’s: 14 – 22 $
– Ahold Delhaize: 13 – 27 $
– Kroger: 13 – 22 $
– Publix: 13 – 17 $
– Albertsons: 12 – 19 $
– Meijer: 12 – 17 $
Discount- und Fachhändler
Geringere Margen oder unterschiedliche Betriebsmodelle führen häufig zu unterschiedlichen Gehaltsstufen:
– Dollar Allgemein: 12 – 24 $
– Dollarbaum: 10 – 19 $
Warum das wichtig ist
Die Lohnunterschiede legen nahe, dass es sich bei „Lebensmittelgeschäften“ nicht um einen monolithischen Beruf handelt. Die Verdienstmöglichkeiten eines Mitarbeiters hängen stark davon ab, wo er arbeitet (Einzelhandelsmodell) und wann er arbeitet (Schichtzeit). Da die Lebenshaltungskosten weiter steigen, bleibt die Kluft zwischen Einstiegsgehältern und Fachkräften ein entscheidender Faktor dafür, wie diese wichtigen Arbeitskräfte ihre finanzielle Stabilität aufrechterhalten.
Während die meisten großen Einzelhändler über dem bundesstaatlichen Mindestlohn zahlen, verdeutlichen die erheblichen Unterschiede zwischen Lagerhausclubs und traditionellen Supermärkten eine deutliche Kluft in der Art und Weise, wie unterschiedliche Einzelhandelsmodelle ihre Arbeitskräfte bewerten und entlohnen.
