Schädliche Erziehungssätze, die der Entwicklung von Kindern schaden

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Kinder zu disziplinieren ist selten einfach, aber Experten warnen, dass viele gebräuchliche Phrasen, die von Eltern verwendet werden, zutiefst schädlich sein können. Diese Muster sind oft darauf zurückzuführen, wie die Eltern selbst erzogen wurden, und können, wenn sie nicht kontrolliert werden, Zyklen emotionalen Schadens aufrechterhalten. Das Problem sind nicht gelegentliche Ausbrüche, sondern die konsequente Verwendung von Phrasen, die das Selbstwertgefühl und die emotionale Regulierung eines Kindes untergraben.

Warum diese Sätze wichtig sind

Das Gehirn hört nicht nur Worte; es interpretiert sie als Signale für Sicherheit und Wert. Häufige Kritik, Beschämung oder Ablehnung von Gefühlen löst Stressreaktionen aus, setzt Cortisol frei und beeinträchtigt die emotionale Entwicklung. Mit der Zeit führt dies zu Angstzuständen, Depressionen, geringem Selbstwertgefühl und Schwierigkeiten, die eigenen Gefühle zu verstehen.

Sätze, die Sie vermeiden sollten

1. „Warum kannst du nicht mehr wie … sein?“
Vergleiche sind Charakterangriffe. Einem Kind zu sagen, dass es jemand anderes sein soll, vermittelt die Botschaft, dass sein inneres Selbst nicht gut genug ist. Es erzeugt Unsicherheit und Groll.

2. „Du benimmst dich genau wie deine [Eltern].“
Dies macht familiäre Dysfunktionen zu einer Waffe, insbesondere in zersplitterten Haushalten. Das Verhalten eines Kindes mit dem „Bösewicht“-Elternteil in Verbindung zu bringen, verstärkt negative Stereotypen und untergräbt seine Identität. Es handelt sich um einen als Disziplinarmaßnahme getarnten Rufmord.

3. „Du bist so eine Enttäuschung.“
Scham ist brutal und wirkungslos. Kinder, denen ständig gesagt wird, sie seien Versager, verinnerlichen diese Botschaft, was zu chronischen Problemen mit dem Selbstwertgefühl und psychischen Problemen führt.

4. „Du hast nichts zu weinen.“
Das Ablehnen von Emotionen lehrt Kinder, dass ihre Gefühle ungültig sind. Dies bremst die emotionale Intelligenz, hindert sie daran, gesunde Bewältigungsmechanismen zu entwickeln und zwingt sie dazu, ihre inneren Erfahrungen zu unterdrücken.

Die langfristigen Auswirkungen

Die wiederholte Verwendung dieser Ausdrücke ist nicht nur eine Frage harter Worte; Es ist ein Muster emotionalen Missbrauchs, das das Gehirn neu verdrahtet. Mit der Zeit steigen die Stresshormone an, die Angst eskaliert und das Kind lernt, Emotionen zu unterdrücken, anstatt sie zu verstehen.

Wie man effektiv diszipliniert

Die wirksamste Disziplin ist streng und emotional unterstützend. Bei diesem „autoritativen Erziehungsstil“ hat das Unterrichten Vorrang vor der Bestrafung. Anstatt zu sagen: „Hör auf zu weinen“, versuche es mit: „Ich sehe, dass du verärgert bist. Wir können immer noch keine Spielzeuge werfen, aber lass uns herausfinden, was du brauchst.“

Effektive Disziplin konzentriert sich auf das Verhalten, nicht auf das *Kind. Erkennen Sie seine Emotionen an, wahren Sie jedoch Grenzen und üben Sie selbst eine ruhige Regulierung aus.

Ich suche Unterstützung

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, mit Ihren Emotionen umzugehen, oder wenn Sie schädliche Phrasen wiederholen, ist die Suche nach professioneller Hilfe keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Stärke. Therapie, Erziehungskurse oder sogar die Unterstützung durch Schulberater können Ihnen die Fähigkeiten vermitteln, den Teufelskreis zu durchbrechen und eine gesündere Eltern-Kind-Beziehung aufzubauen.

Letztendlich geht es bei effektiver Elternschaft nicht um Kontrolle; Es geht darum, emotionales Wohlbefinden zu lehren, zu pflegen und zu fördern.