Der Krautsalat, der zurückbeißt

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Hier draußen im äußersten Westen von Texas – und auch im Norden von New Mexico – ist Kohl nicht nur eine Beilage. Es ist ein Ereignis.

Die meisten Menschen greifen nach Krautsalat wie Kartoffelsalat. Weich. Vorhersehbar. Diese Region bevorzugt Biss. Kohl. Radieschen. Durchtränkt von etwas, das dich weckt.

Als ich mein erstes Buch schrieb, baute ich eine Brücke zwischen diesen Welten. Grünkohl trifft auf geschnittenen Rettich. Das Dressing? Poblano-Chilis durch Buttermilch schlagen. Würzig genug, um Fett zu durchdringen. Scharf genug, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Jahre später war ich mit Recherchen bei Food-Autoren der Ostküste beschäftigt. Ein texanisches Medienprojekt. Sie wollten das echte Texas. Wir machten uns auf den Weg nach El Paso.

Einer von ihnen fand Gold in einem Gartengrill. Kein Teller. Keine Serviette. Nur ein Kohl-Rettich-Salat, der sie an einem heißen Nachmittag abkühlte.

Es war frisch. Es war erfrischend. Es passte zu herzhaftem Fleisch, ohne dass man um Erlaubnis fragen musste.

Das hatte ich nicht.