Die meisten Toots schweigen. Sie sind auch die Schlimmsten.
Denken Sie darüber nach. Eine laute? Das ist ein Trompetenstoß. Es reinigt zwar den Raum, aber es ist größtenteils nur Lärm. Allerdings stille. Die bleiben bestehen. Sie hängen mit einem Gewicht fauler Eier in der Luft, das sich nicht auflösen will.
Der Grund dafür liegt in der einfachen Chemie und Physik.
Der Kompromiss zwischen Volumen und Wirksamkeit
Es handelt sich um einen klassischen Fall umgekehrt proportionaler Ergebnisse. Laute Fürze haben eine hohe Lautstärke. Sie werden durch Gase wie Stickstoff, Wasserstoff und Kohlendioxid verursacht. Diese Gase entstehen, wenn Ihr Körper bestimmte Kohlenhydrate verdaut.
Sie riechen nicht viel. Sie sind weitgehend geruchlos.
Aber sie schaffen Volumen. Und Volumen erzeugt Vibrationen gegen den Analsphinkter. Das ist die Quelle des Lärms. Möglicherweise bekommen Sie auch einen lauten Furz, wenn Sie beim schnellen Essen zu viel Luft schlucken. Wieder nur Luft. Nur Vibration.
Stille Fürze sind anders.
Sie haben ein geringes Volumen. Hochkonzentriert.
Wenn Sie Lebensmittel essen, die reich an schwefelhaltigen Aminosäuren sind – rotes Fleisch, Eier, Milchprodukte oder Kreuzblütler wie Brokkoli und Kohl – produziert Ihr Körper Schwefelwasserstoff. Das ist der Geruch. Es ist stark. Es ist böse.
Aber Proteine zerfallen nicht in große Mengen Gas. Sie erhalten eine kleine Menge. So wenig Gas, dass es herausschlüpft, ohne den Schließmuskel zu vibrieren. Still. Tödlich.
„Sie erzeugen nicht so viel Volumen … diese kleine Menge stinkenden Gases wird herausgedrückt und tritt in einem geräuschlosen und tödlichen Durchgang aus“, erklärt Dr. Kyle Staller.
Nein, der Geruch hat nicht unbedingt einen gebrochenen Darm zur Folge. Oft hat man einfach gut gegessen.
Wann Sie aufhören sollten, sich Sorgen zu machen (und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten)
Furzen ist normal. Es passiert jedem. Es signalisiert oft eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung. Wenn Ihre Zehen ab und zu riechen, könnte es sich nur um das Steak oder den Käse handeln, den Sie zu Mittag gegessen haben.
Aber es gibt Zeiten, in denen der Geruch ein Signalsignal ist.
Eine plötzliche Geruchsveränderung, insbesondere wenn sich Ihre Ernährung nicht geändert hat, erfordert Aufmerksamkeit. Warum? Weil der Bauch versucht, dir etwas zu sagen.
Laktoseintoleranz ist die häufigste Ursache.
Wenn Sie Laktose nicht aufnehmen können, fehlt Ihrem Körper das Enzym, um sie richtig abzubauen. Unverdaute Laktose gärt im Dickdarm. Dadurch entsteht Gas. Und stinkendes Gas.
Glutenprobleme.
Zöliakie oder eine Glutenunverträglichkeit ohne Zöliakie kann sich in jedem Alter entwickeln. Wenn Sie nach dem Verzehr von Weizen plötzlich anfangen, den Raum zu riechen, liegt das nicht nur an den Fürzen. Es ist eine Immunantwort.
Infektionen.
Jüngste Ausbrüche von Cyclosporiasis (einem Parasiten) schädigen die Zellen in Ihrem Dünndarm, die Nährstoffe aufnehmen. Beschädigte Zellen bedeuten eine Malabsorption. Malabsorption bedeutet Ärger. Allerdings, wie Staller anmerkt, haben Sie bei Cyclosporiasis wahrscheinlich mehr als nur stinkende Blähungen. Meist steht Durchfall im Vordergrund.
Rote Flaggen.
Wenn Sie neben anderen Symptomen auch stinkende Fürze haben, ignorieren Sie diese nicht.
- Bauchschmerzen
- Unerklärlicher Gewichtsverlust
- Blut in Ihrem Stuhl
- Signifikante Veränderungen der Stuhlgewohnheiten
Dabei handelt es sich nicht nur um Gasprobleme. Das sind Körperalarme.
Wie man mit dem Gestank umgeht
Wenn es nur ernährungsbedingte Auslöser sind, haben Sie eine gewisse Kontrolle.
Essen Sie langsamer. Verschluckte Luft trägt zum Lärm und zur Lautstärke bei, was das Völlegefühl verstärken kann. Trinken Sie mehr Wasser. Es trägt dazu bei, dass sich die Verdauung effizienter durch den Magen-Darm-Trakt bewegt.
Achten Sie darauf, was Sie essen. Identifizieren Sie die Auslöser. Sind es die Eier? Der Brokkoli? Die Milch in deinem Kaffee?
Übertreiben Sie es aber nicht mit dem Verzicht auf ganze Lebensmittelgruppen. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist gut für Ihr Darmmikrobiom. Stinkendes Gas ist nicht grundsätzlich schlecht. Es ist ein Nebeneffekt beim Abbau komplexer, gesunder Lebensmittel.
Hören Sie einfach auf Ihren Körper. Wenn sich der Geruch plötzlich ändert und bestehen bleibt, sprechen Sie mit einem Arzt. Ansonsten öffnen Sie vielleicht einfach ein Fenster.
Oder halten Sie den Atem an.









