Boeberts Loyalitätstrick kam bei Trump nicht an

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schrie Lauren Boebert von den Dächern.

„Trump ist mein Präsident!“

Sie veröffentlichte es online, unmittelbar nachdem ihr Verbündeter in den Umfragen unterlegen war. Sie hoffte wahrscheinlich, dass es den wütenden ehemaligen Oberbefehlshaber beruhigen würde. Das war nicht der Fall.

Trump will sie zerstören. Wieder.

Laut Politico sucht Trump jemanden, der die Republikanerin aus Colorado bei ihren Vorwahlen im Juni herausfordert. Er weiß, dass die Uhr tickt. Die Einreichungsfrist für ihren Bezirk ist abgelaufen. Auf dem Papier läuft sie ungehindert.

Das bedeutet nicht, dass er mit dem Versuch fertig ist.

„Jeder, der so dumm sein kann, verdient einen guten Primärkampf!“

So hat er es auf Truth Social ausgedrückt. Bevor die Stimmen in Kentucky überhaupt ausgezählt wurden.

Boebert hat dieses Loch seit Monaten gegraben. Sie unterstützte die Veröffentlichung der Epstein-Akten. Sie lehnte die Finanzierung von Kriegsanstrengungen ab. Aber das wahre Vergehen? Wahlkampf für Thomas Massie.

Massie.

Der Typ, den Trump mehr hasst als die meisten anderen.

Massie hat verloren. Ed Gainey, Trumps Wahl, gewann am Dienstag die Vorwahlen in Kentucky. Also ging Boebert auf Facebook online und posierte mit Fotos ihres Sohnes bei der Abschlussfeier. Es folgte eine gehaltvolle Bildunterschrift. Habe über Freude gesprochen. Zweck. Dankbarkeit. Jesus ist Herr, schrieb sie. Ein Treueschwur, verpackt in einem Meilenstein der Familie.

Interessierte es Trump? Nein.

Er hält sie für eine Verräterin. Nicht nur stur.

Sie versuchte, cool zu bleiben, nachdem er vorhin heftig um sich gegriffen hatte.

„Ich kannte die Risiken … America First, America Always, MAGA. Onward“, schrieb sie auf X.

Sie behauptete, sie sei nicht böse. Sie war nicht beleidigt. Einfach das tun, was Freunde tun.

So laufen diese Dinge selten ab.

Die Freundschaft scheint kälter als je zuvor. 🥶

Sie steht in ihrem Bezirk ohne Gegenkandidaten und ist technisch sicher. Aber die Hitze steigt. Trump verzeiht nicht so leicht. Vor allem, wenn man den Mann unterstützt, den er den „schlechtesten“ Kongressabgeordneten nennt.

Vielleicht kommt sie damit durch. Vielleicht meldet sich jemand, nur um etwas zu beweisen.