Prominente verurteilen ICE bei den Grammys 2026: Was Eltern wissen sollten

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Bei den Grammy Awards 2026 nutzten mehrere prominente Musiker ihre Plattform, um öffentlich gegen Immigration and Customs Enforcement (ICE) zu protestieren, nachdem es in den USA zu jüngsten Gewalttaten und Tötungen von Zivilisten durch Bundesagenten gekommen war, darunter auch der Tod von Alex Pretti und Renee Nicole Good in Minnesota.

Künstler beziehen Stellung

Mehrere Künstler, darunter Billie Eilish, Justin Bieber und Bad Bunny, kritisierten ICE während der Preisverleihung offen. Bad Bunny nahm den Preis für das beste Música Urbana-Album entgegen und erklärte: „Wir sind keine Wilden … wir sind Amerikaner.“ Billie Eilish wiederholte ähnliche Ansichten und behauptete: „Auf gestohlenem Land ist niemand illegal.“ Kehlani forderte ihre Unterstützer auf, gegen Ungerechtigkeit zu kämpfen, während Olivia Dean ihr Einwanderererbe feierte und ihre Identität als Enkelin eines Einwanderers anerkannte.

Warum das wichtig ist

Die Aussagen der Künstler erfolgen inmitten eines wachsenden Bewusstseins für die kontroversen Aktionen von ICE, insbesondere bei jüngeren Generationen, die diesen Ereignissen zunehmend über soziale Medien ausgesetzt sind. Der Zeitpunkt ist wichtig; Die öffentliche Kontrolle über ICE hat sich nach aufsehenerregenden Gewaltvorfällen und Vorwürfen systematischen Missbrauchs verschärft. Dies ist nicht nur eine politische Aussage: Es spiegelt einen kulturellen Wandel wider, bei dem Prominente ihren Einfluss nutzen, um sich für marginalisierte Gemeinschaften einzusetzen.

Auswirkungen auf Teenager und Tweens

Viele Teenager und jüngere Kinder konsumieren aktiv Informationen über die Aktionen von ICE, einschließlich anschaulicher Videos und Bilder, die online verbreitet werden. Der Kontakt mit diesen Inhalten kann starke emotionale Reaktionen hervorrufen, wie die klinische Psychologin Cynthia Lubin Langtiw erklärt, die feststellt, dass „das Ausmaß des Traumas noch destabilisierender ist“, wenn der Schaden von der eigenen Regierung angerichtet wird.

Was Eltern tun sollten

Eltern sollten bereit sein, mit ihren Kindern schwierige Gespräche über die Maßnahmen der ICE und die umfassenderen Themen Einwanderung und Menschenrechte zu führen. Bestätigen Sie ihre Gefühle, vermeiden Sie es, ihre Bedenken abzutun, und helfen Sie ihnen, komplexe Emotionen auf gesunde Weise zu verarbeiten. Fördern Sie kritisches Denken über die Informationen, auf die sie online stoßen, und diskutieren Sie über die Bedeutung von Empathie und Aktivismus.

„Ihre Regierung soll sich um Sie kümmern, und doch sind sie es, die den Schaden anrichten“, bemerkt Langtiw. Diese Trennung kann bei jungen Menschen zu erheblichen psychischen Belastungen führen.

Die Haltung der Prominenten bei den Grammys unterstreicht den wachsenden Druck auf ICE, seine Praktiken zu reformieren und öffentliche Bedenken hinsichtlich Gewalt und Rechenschaftspflicht auszuräumen. Für Eltern ist es eine Erinnerung daran, informiert zu bleiben, sich mit ihren Kindern auseinanderzusetzen und sich für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen.