Priyanka Chopra über das anhaltende Trauma der Frühgeburt ihrer Tochter

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Priyanka Chopra Jonas, die gefeierte Schauspielerin, hat ihre anhaltende Sorge um die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Tochter Malti Marie, die 2022 als Leihmutter zur Welt kam, zum Ausdruck gebracht. In einem aktuellen Interview mit Marie Claire beschrieb Chopra eine anhaltende Angst, die sich aus Maltis herausforderndem Start ins Leben ergibt, die über 100 Tage auf der Neugeborenen-Intensivstation (NICU) verbrachte und „um ihr Leben kämpfte“.

Das Gewicht eines Wunders

Chopra betonte, dass Malti „mein Wunderbaby“ sei, das geboren wurde, nachdem das Paar bei früheren Schwangerschaften Schwierigkeiten hatte. Die Intensität der Erfahrung versetzte sie in einen Zustand ständiger Wachsamkeit. Die Schauspielerin gab an, dass sie immer noch eine viszerale Reaktion verspüre, wenn Malti nicht in ihrer unmittelbaren Nähe sei, und beschrieb sie als „das Gefühl, dass dein Herz außerhalb deines Körpers rennt“.

Diese Angst ist tief im Trauma verwurzelt, dass Malti im Alter von 27 Wochen zu früh zur Welt kam. Chopra erinnerte sich an die erschütternden Details aus den frühen Tagen ihrer Tochter, einschließlich der Schwierigkeiten, die das medizinische Personal hatte, den kleinen Säugling überhaupt zu intubieren. „Sie war lila“, erklärte Chopra, „und wir wussten nicht …“ Die grafischen Bilder dieser Momente bleiben ihr lebendig im Gedächtnis.

Zwangsoffenlegung und der Kampf um die neonatologische Intensivstation

Das Paar wurde unter Druck gesetzt, Maltis Geburt vorzeitig anzukündigen, nachdem Einzelheiten der Geburt an die Presse durchgesickert waren. Sie blieben im Ungewissen über ihr Überleben, während sie der öffentlichen Beobachtung ausgesetzt waren. Die drei Monate auf der neonatologischen Intensivstation wurden als eine Zeit beschrieben, in der sich alle anderen Prioritäten auflösten.

Chopra erzählte, dass sie und Nick Jonas jeden Tag im Krankenhaus verbrachten und sich ausschließlich auf die Genesung ihrer Tochter konzentrierten. Als ich sie zum ersten Mal hielt, wog sie nur ein Pfund, 11 Unzen, entfachte sich in ihr ein heftiger Beschützerinstinkt: „Ich werde bis ans Ende der Welt gehen, um dich zu beschützen.“

Die Transformation einer Mutter

Die Erfahrung veränderte Chopras Prioritäten grundlegend. Sie konzentriert ihr Leben jetzt auf ihre Tochter und erkennt an, dass „alles mit ihr beginnt und endet“. Die Verletzlichkeit eines Frühgeborenen hat sie in eine äußerst beschützende „Tigerin“ verwandelt, die bereit ist, ihre Tochter um jeden Preis zu verteidigen.

Das Interview wirft ein Licht auf die oft unausgesprochene Realität von Frühgeburten und die lang anhaltende emotionale Belastung der Eltern. Während die Geburt von Prominenten oft als idyllisch dargestellt wird, bietet Chopras Offenheit einen seltenen Einblick in die Angst, das Trauma und die unerschütterliche Hingabe, die mit der Geburt eines Wunderbabys einhergehen können.